Wahnsinnskarriere von Wolfgang Schur und Günter Weick

Wahnsinnskarriere von Wolfgang Schur und Günter Weick
Mein Exemplar ist von 1999, aber der Inhalt ist einfach zeitlos. Der tägliche Wahnsinn, der sich in den Strukturen der grossen Konzerne abspielt wird einem hier sehr unterhaltsam vor Augen geführt. Das Buch liest sich kurzweilig, gibt aber dennoch viele Anregungen, die sowohl für Führungskräfte also auch die „kleinen Rädchen im Getriebe“ interessant sind. Das meiste kommt einem sofort bekannt vor, aber wie so oft ist es gut, sich die Erkenntnisse mal wieder bewusst zu machen und die ein oder andere konkrete Handlungsempfehlung für sich selbst daraus abzuleiten.

Hier meine Lieblingsstelle aus dem Buch:

„Partnerschaften sind für die Karriere wichtig, aber nicht jede Partnerschaft ist für die Karriere gleich gut. Es gibt sogar Partnerschaften, die der Karriere eminent schaden. Die Horrorvision eines jeden ambitionierten Karrieristen ist, mit einer engagierten Bremer Volksschullehrerin verheiratet zu sein. Mit einem starken Kopf und konkreten Vorstellungen über Arbeits-, vor allem aber über Freizeit ausgestattet, macht diese ihrem Mann das Leben zur Hölle.“

Gegliedert ist das Buch in 17 Regeln, meine Top 3 sind:

Regel 3

Sei dort, wo die Musik spielt, und nicht dort, wo gearbeitet wird

Regel 6

Verstoße bewußt gegen Regeln

Regel 8

Fange viele Dinge an, aber bringe nichts Wesentliches zu Ende






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