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7 Schritte zu mehr Gelassenheit

Stress und Angst sind ebenso Bestandteil unseres Lebens wie Gelassenheit und Heiterkeit. Gibt es Gewohnheiten, mit denen ich ein Gefühl der Gelassenheit erzeugen kann?

Leo Babauta sagt „Ja“ in seinem Beitrag „The 7 Habits of Calmness„. Dies geht natürlich nicht von jetzt auf gleich, aber über die Jahre lassen sich Gewohnheiten entwickeln, die sehr hilfreich sind – wenn man sie immer wieder übt.
Diese Gewohnheiten führen nicht ad hoc zur Veränderungen von Verhaltensmustern. Seine Umgebung zu verändern ist toll, aber meist kann man die Dinge nicht kontrollieren die passieren, und man kann ganz sicher nicht das Verhalten anderer Leute kontrollieren. Das, was ich aber kontrollieren kann ist meine Reaktion — und darauf kommt es an. Man kann auf etwas mit Angst und Zorn reagieren, oder mit Ruhe und Gelassenheit.

Gelassenheit

Leo Babuta – 7 Schritte zu mehr Gelassenheit

1. Ein ruhiges Morgen-Ritual
Den Tag nicht gleich gehetzt beginnen, sondern vielleicht etwas früher aufstehen und die Ruhe am Morgen für sich nutzen. Meditation, Sport, Schreiben, oder vielleicht mit dem Rad zur Arbeit fahren, was für mich sehr gut funktioniert.

2. Die eigenen Reaktionen beobachten
Wie reagiere ich auf Stress? Verfalle ich in hektische Aktivität, werde ich ärgerlich oder bin ich überwältigt? Versinke ich in Selbstmitleid?

3. Dinge nicht persönlich nehmen
Eine häufige Reaktion, die man unter Punkt 2 beobachtet ist, dass man viele Dinge sehr persönlich nimmt. Wenn jemand etwas macht, dass mir nicht gefällt, betrachte ich dies gleich als persönlichen Affront. Oft handeln die anderen aber so gut es eben geht und man sollte ihr Verhalten als ein unpersönliches externes Ereignis sehen. Ich muss darauf nicht gestresst reagieren, eventuell ist sogar gar keine Reaktion nötig.

4. Dankbar sein
Einfach mal nicht an allem rumnörgeln und sich stattdessen etwas suchen, über dass man sich freut – dankbar sein und lächeln.

5. „Gesunde“ Reaktionen auf Stress entwickeln
Unsere Reaktionen auf Stress sind meist ungesund: Süßigkeiten essen, Alkohol trinken, Frustkäufe. Hier sind dringend gesunde Reaktionen gefragt, um auf den Stress zu reagieren. Sobald man Stress wahrnimmt sollte man beobachten, wie man reagiert. Dieses Verhalten sollte dann gegebenenfalls durch eine gesündere Reaktion ersetzt werden: Tee trinken, Sport, mit einem Freund sprechen.

6. Eins nach dem anderen
Multitasking ist allgegenwärtig: Twittern beim Joggen oder Videos beim Essen schauen. Dies führt dazu, dass man ständig das Gefühl hat, noch mehr tun zu müssen. Stattdessen sollte man sich auf nur eine Sache konzentrieren. Wir müssen uns wieder daran gewöhnen, dass dies völlig ausreichend ist. Das muss man erst wieder trainieren: ein Buch lesen, ohne mal schnell was im Internet nachzusehen.

„You’ll learn that there is peace in just doing one thing, and letting go of everything else.“

7. Ablenkungen reduzieren
Unser Leben ist voller Ablenkungen: Social Media, elektronische Erinnerungen, Nachrichten, die man alle unbedingt lesen muß – wovon die meisten genauer betrachtet völlig unnötig sind. Reduziere diese Dinge und erzeuge mehr Ruhe in deinem Leben.

Lesenswert: „The 7 Habits of Calmness

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