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Magic Cleaning von Marie Kondo – Kann Aufräumen das Leben verändern?

Die KonMari Methode

Simplify und Minimalism, zwei Themen die mich seit einigen Jahren begleiten. Und immer wieder gibt es interessante neue Ansätze. Natürlich nicht gänzlich neu, aber doch immer wieder inspirierend. So wie das im letzten Jahr erschienene Buch der japanischen Aufräum-Beraterin Marie Kondo.
Konmari
Darin beschreibt sie ihr Ordnungs-Prinzip, die KonMari Methode. Wer nicht das ganze Buch lesen möchte, für den gibt es einen Google Talk, in dem sie 4 Punkte der KonMari Methode vorstellt.

1. Tidy in one shot, as quickly and completely as possible

Aufräumen in einem Rutsch, das klingt erstmal so, als ob man an einem Wochenende alles aussortieren und aufräumen müsste. Sie meint damit jedoch einen Zeitraum von rund einem halben Jahr. Das erscheint realistisch, insbesondere, wenn man nicht nur alles spenden und wegwerfen, sondern auch viele Dinge verkaufen möchte. Bei mir selbst dauert dieser Prozess schon bestimmt 2 Jahre, da ich eben viel verkaufe und auch in das ein oder andere Buch nochmal reinschauen möchte bzw. die CDs nochmal anhöre, bevor ich sie weggebe.

2. Sort by category, not by location

Nach Kategorien vorgehen und nicht nach Räumen. Das steht dem Vorgehen vieler entgegen, die immer empfehlen, sich eine Ecke, einen Schrank oder einen Raum vorzunehmen, und nur dort zu entrümpeln. So wird man nicht gleich überwältigt. Ich finde es hingegen auch sehr nützlich, nach Kategorien vorzugehen, weil man so endlich mal alle gleichartigen Dinge an einem Ort zusammenfassen kann. Nur so bekommt man wirklich einen Überblick, wieviel Kleidung man z.B insgesamt hat.

3. Selection criterion: Does it spark joy?

Auswahlkriterium ist die “positive Ausstrahlung” des Gegenstandes. Man muss alles in die Hand nehmen, um zu fühlen, ob der Gegenstand ein gutes Gefühl erzeugt oder nicht. Was fühlst du, wenn du ein Teil in Händen hälst? Nur bei einem guten Gefühl darf der Gegenstand bleiben.
Interessant ist die Frage, was ich mit solchen Dingen mache, die nicht direkt Freude versprühen, aber notwendig sind. Mit solchen Gegentaänden sollte man ein positives Verhältnis aufbauen, so dass sie letztlich auch etwas Positives ausstrahlen.

4. Order of tidying: clothes, books, documents, misc items, mementos

Diese Reihenfolge ist auch aus vielen anderen Ratgebern bekannt. Erstmal mit einfachen, eher unpersönlichen Dingen beginnen, Kleidung, Bücher, Küchenutensilien, um sich an das Prozedere zu gewöhnen. Später dann die persönlichen Dinge ausmisten, wie Fotos und Briefe.

Schon diese 4 Punkte der KonMari Methode stehen vielen allgemein verbreiteten Prinzipien, wie z.B. gerade wieder von Leo Babauta beschrieben entgegen und sind damit auf jeden Fall neue Anregungen.

Quellen

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