Balance finden mit dem Pareto Prinzip

Du weißt bereits genug. Und ich ebenso. Uns fehlt es nicht an Wissen. Woran es uns mangelt, ist der Mut, zu verstehen, was wir wissen, und Schlüsse daraus zu ziehen. – Sven Lindqvist (Exterminate all the brutes, 1992)


Das Pareto Prinzip lässt sich sehr gut auf das Aneignen und Verarbeiten von Wissen anwenden.

Eine gute Regel ist, sich 80% seiner Zeit mit dem vorhanden Wissen zu beschäftigen und 20% seiner Zeit für das Aneignen und die Entdeckung neuen Wissens zu verwenden.

Hat man 80-90% einer Aufgabe erledigt erstarrt man häufig und es entsteht eine Angst, die Aufgabe abzuschließen. Aber letztlich geht es um deine Identität und nicht um Zeitvorgaben. Bin ich die Person, die ich heute sein möchte? Erfolgreich zu sein, bei den falschen Dingen, das ist gefährlich.

Menschen, die volle Kontrolle darüber haben, wie und wann sie arbeiten, arbeiten 4-5 Stunden pro Tag und verbringen dann nochmal die gleiche Zeit in bewusster Ruhe. Sie arbeiten morgens, haben eine kurze Mittagspause und gehen dann für 1-2 Stunden spazieren. Während des Spaziergangs denken sie dann weiter über die Themen nach, an denen sie gearbeitet haben. Die Ideen werden zunächst in das Kurzzeitgedächtnis geladen, dann macht man etwas anderes und damit werden die Themen ans Unterbewusstsein übergeben wo damit gespielt wird, wie es im Bewusstsein nicht möglich ist.
Das Gehirn ist wie ein Computer. Jeden Morgen wenn man aufwacht hat man einen neuen, out-of-the-box Computer. Mit jeder einzelnen Aufgabe, die man Morgens angeht, öffnet man ein neues Programm im Gehirncomputer. Und wir alle wissen was passiert, wenn man zu viele Programme öffnet, der Computer läuft immer langsamer.

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