zur Erinnerung: antichambrieren

antichambrieren
Photo: Bayerische Schlösserverwaltung

Kürzlich ist mir dieses Wort begegnet. Um es in Erinnerung zu behalten hier eine kleine Notiz dazu.

Antichambre ist das Vorzimmer. Genauer das Ankleidezimmer vor dem herrschaftlichen Schlafzimmer zu dem nur der Kammerdiener Zugang hat. Möchte man bis dahin vordringen, benötigt man schon einiges Durchsetzungsvermögen, Intriganz oder Bestechungsgeld.

Antichambrieren bedeutet

  • im Vorzimmer warten
  • langes Warten oder mehrmaliges Vorsprechen im Vorzimmer höhergestellter Persönlichkeiten oder Behörden
  • durch beharrliches, wiederholtes Vorsprechen etwas zu erreichen suchen

Benutzt wird das Wort in der Regel im Sinne seiner abwertenden Bedeutung

  • in den Vorzimmern der Großen und Mächtigen verkehren und diesen dort schmeicheln
  • mit Buckeln und Kriechen eine Gunst oder Gnade von den Großen erschleichen
  • unsaubere, heimliche Machenschaften wie Klinkenputzen, Intriganz, Bestechung
  • einschmeicheln, katzbuckeln, einschleimen, speichellecken, Kratzfüße machen

„Er musste lange antichambrieren, bis er endlich sein Ziel erreichte.“

Der Hipster PDA

Hört sich hip an, ist er auch, genauso hip wie simpel! 

Frei nach der Devise weniger ist mehr ist der Hipster PDA (Parietal Disgorgement Aid) das Ergebnis folgender Gleichung

Karteikarten und mauly

Einfach schön

Der Hipster PDA ist ein beliebig erweiterbares System zur Koordination eingehender und ausgehender Daten aus allen Lebens- und Arbeitsbereichen. Ein einfaches Hilfsmittel, um Informationen festzuhalten und zu teilen. Er wird in der Regel innerhalb eines GTD Systems genutzt. Ich finde ihn aber auch sehr praktisch für die tägliche To Do Liste, wie sie Tim Ferris in 4HWW vorschlägt.
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Richtig schlechte Powerpoint Präsentationen

Und wie man sie vermeidet

Schlechte Powerpoint PräsentationGerade bin ich über ein kleines EBook von Seth Godin gestolpert:

Really bad PowerPoint (and how to avoid it)

Da das Erstellen von Powerpoints ein Thema ist, mit dem ich mich sehr gern beschäftige und beruflich auch immer wieder beschäftigen muss, habe ich mir hier kurz und knapp die Punkte notiert, die ich aus dem EBook mitnehme.
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Loslassen – sich von Lebensabschnitten verabschieden


Träume fliegen lassen
Menschen ziehen lassen
Innere und äußere Einschränkungen akzeptieren

Verlust hat zunächst einen negativen Klang. Gleichzeitig ergibt sich aber auch eine riesige Chance, denn Loslassen heißt auch Freiräume schaffen für neue Ideen, Chancen, Lebensabschnitte.

Tipp: Setzen sie sich fixe Termine, um sich von Lebensabschnitten und Dingen zu verabschieden

Wir müssen lernen, das Leben geschehen zu lasse, statt es mit Gewalt kontrollieren zu wollen.
Eskalation des Engagement -> gewaltige Fehlinvestitionen
Dahinter steckt die Furcht zugeben zu müssen, dass man sich vielleicht geirrt hat und sich umsonst so viel Mühe gegeben hat.

Tipp: Weg mit altem Plunder!  Platz schaffen für Neues

Doch wer krampfhaft an unrealistischen Träumen festhält oder geplatzten Illusionen hinterher hängt, schadet unter Umständen massiv seiner Gesundheit.

Tipp: Eine Gedankenreise in die Zukunft unternehmen

Zum Beispiel: Ausstieg aus dem Job: Wie werden Sie in einem Jahr über die neue Situation denken? Was hat bis dahin die Lücke gefüllt, welche Freiräume eröffnen sich?

Großzügigkeit ist die schönste Art des Loslassens: Gib Zeit, Interesse, Verständnis, Zuwendung oder Loyalität.
Loslassen ist auch eine Chance zur Bilanz: Habe ich bisher genug von dem getan, was ich wirklich wollte und was mir Spaß macht?

Tipp: Symbolische Handlungen können helfen

Schreib deine Gedanken auf einen Zettel und verbrenne ihn.