zur Erinnerung: Neoliberalismus

Neoliberalismus – die vorherrschende Ideologie unserer Zeit

Eine Zusammenstellung verschiedener Sichtweisen des Begriffs Neoliberalismus.

Neoliberalismus ist die Bezeichnung einer breiten und heterogenen theoretischen Strömung, zu der die Freiburger Schule (Ordoliberalismus) und die Chicagoer Schule, aber auch Vertreter der Österreichischen Schule wie Friedrich August von Hayek gerechnet werden, obwohl die Abgrenzung der einzelnen Schulen und die Zuordnung einzelner Personen strittig ist. Neben der wirtschaftsgeschichtlichen Bedeutung gibt es neuere Begriffsverwendungen von Neoliberalismus als politisches Konzept, Entwicklungsmodell, Ideologie und akademisches Paradigma.

Quelle: Wikipedia

In ganz allgemeiner Form lässt sich der Neoliberalismus als Oberbegriff für einen Gesellschaftsentwurf betrachten, der für Privatisierung und einen marktradikalen Kapitalismus steht. Dies drückt sich sprachlich in der ökonomisierenden Sichtweise auf sämtliche Lebensbereiche aus; diese werden nach Gesichtspunkten des Marktes und der Vermarktung, der Effizienz, Konkurrenz, der Verwertbarkeit oder der Gewinnmaximierung betrachtet. Besonders krasse Beispiele sind in den vergangenen Jahren von der sprachkritischen Aktion „Unwort des Jahres“ herausgehoben worden, wie etwa die Begriffe Humankapital, Anschlussverwendung, Langlebigkeitsrisiko, Todesfallbonus oder überkapazitäre Mitarbeiter. – Falko Schmieder

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Zitat über Westeuropa

Grenze
(Photo: staffan.scherz)

„Die Grenzen sind dazu da, um die Nationen nicht miteinander zu verwechseln. Bei uns zum Beispiel weiß der Grenzsoldat ganz genau, dass die Grenze, die er bewacht, keine Fiktion und kein Symbol ist, weil nämlich auf der einen Seite russisch gesprochen und mehr getrunken wird, und auf der anderen weniger getrunken und nicht russisch gesprochen wird… Aber dort? Wie könnte es dort Grenzen geben, wo doch alle gleichviel trinken und niemand russisch spricht.“

Wenedikt Jerofejew über Westeuropa in „Die Reise nach Petuschki

{Klammern} setzen

Kleiner Tipp, große Wirkung

Wie platziere ich meine ungewöhnlichen Ideen, schlauen Tipps oder neuen Projekte erfolgreich bei meinem Vorgesetzten?

Ganz einfach, sagt Seth Godin:  setze einfach ein paar überflüssige Klammern hier und {da}.

Das Gespräch könnte dann wie folgt verlaufen:

"Hey, what are these weird brackets doing here," she might say.

"Oh, I like them. I think they add drama to the headline."

"Take them out!"

Giving in early makes it easier to keep the important stuff in later.

Bisher habe ich solche Köder eher sporadisch und unbewusst ausgelegt, aber zukünftig werde ich an der Stelle aktiver und planvoller vorgehen.

Ein gutes Gespräch?

Wann ist ein Gespräch richtig gut? Und wann sollte ich es lieber gleich beenden?

Woraus besteht eigentlich ein Gespräch? – Es besteht aus diesen 3 Elementen

! Aussagen
? Fragen
… Pausen

Durch Aussagen erzähle ich etwas von mir. Mit Fragen zeige ich Interesse an meinem Gesprächspartner. Pausen signalisieren, dass ich die Aussagen meines Gegenübers aufnehme und verarbeite. Mache ich keine Pausen, so überlege ich ganz offensichtlich schon während der andere noch redet, was ich als nächstes sagen möchte, statt erstmal seine Aussagen genau aufzunehmen.

Wenn man sich mal die Mühe macht und ein Gespräch zwischen zwei Personen mitschreibt, könnte das so aussehen:

Gespraech

So kann ich gut erkennen, ob Aussagen, Fragen und Pausen gleichmäßig verteilt sind, oder ob ein Gesprächspartner z.B. nur von sich erzählt, keine Fragen an sein Gegenüber stellt und auch keine Pausen macht.

Stelle ich fest, dass mein Gesprächspartner mir kaum Fragen stellt, so sollte ich das Gespräch schnellstens beenden, denn das Interesse an meiner Person ist ganz offensichtlich nicht sehr groß!