Die Kunst des stilvollen verarmens von Alexander von Schönburg

„Man muss das Geld ausgeben, solange es noch Wert hat“ – die gute Seite der Finanzkrise

Wie man ohne Geld reich wird - Alexander von Schoenburg

Kürzlich habe ich einen Artikel von Alexander von Schönburg gelesen, in dem zur Abwechslung mal die erfreulichen Seiten der Finanzkrise aufgezeigt werden. Scheitern ist nicht länger peinlich, die Verlierer werden immer mehr. Man ist nicht persönlich gescheitert, sondern „verarmt als Teil eines viel größeren Prozesses“.
Das deutsche Sicherheitsdenken wird ad absurdum geführt und steigert es nicht den Genuss, wenn man sich zuvor einschränken muss?
Die Neureichen Russen schätzen das Geld viel zu wenig, als das sie es auf die hohe Kante legen, sie geben es lieber aus, denn „Geld, das auf der Bank liegt, kann morgen schon wertlos sein“.

Und nicht zuletzt ist diese Krise „die Stunde, in der neue, riesige Vermögen geboren werden!“

Der Artikel hat mich wieder an sein Buch „Die Kunst des stilvollen Verarmens: Wie man ohne Geld reich wird“ erinnert. Jetzt in der Finanzkrise wieder sehr aktuell! Absolut empfehlenswert.

Das Investment Portfolio im November

Hier ein Snapshot meiner aktuellen Vermögensverteilung

Die alte Faustformel, Aktienanteil in % = 100-Alter, wäre in meinem Fall 65%, erfüllt sich nicht ganz…

Zum Vergleich noch zwei „effiziente“ Portfolios, die ich kürzlich in einer Anzeige! der HypoVereinsbank gesehen habe.

effizient diversifiziertes Geldmarktportfolio

Termingeld 6 Monate 10%
Termingeld 12 Monate 10%
Währungs-gekoppeltes Festgeld 10%
Girokonto 20%
steueroptimierte Geldmarktfonds 30%
variabel verzinsliche Wertpapiere 20%

effizientes Kapitalmarktportfolio

kurze Renten 10%
Geldmarkt 10%
Aktien Europa 10%
Rohstoffe 15%
Währung 30%
Unternehmens-anleihen 25%

  • Ziel: Renditechancen erhöhen, ohne das Risiko zu erhöhen, da sich die enthaltenen Wertpapiere weitgehend unabhängig voneinader entwickeln
  • Geldmarktportfolio: hier steht Substanzerhaltung im Vordergrund, Nachsteuer-Rendite von >4% soll möglich sein
  • je präziser man bestimmen kann, wie lange man auf Liquidität verzichten kann, desto höher die Rendite des Portfolios
  • längere Zeit nicht benötigtes Geld ist besser am Kapitalmarkt aufgehoben

Das Eisenhower Prinzip – 3 Beispiele

Drei Anwendungsbeispiele für das Eisenhower Prinzip / Vier-Quadranten-Modell

mal etwas anders dargestellt, vielleicht als Vorlage für die nächste Aufräumaktion…
eisenhower prinzip wohnung entruempeln
eisenhower methode schreibtisch aufraeumen
eisenhower prinzip schnelle entscheidungen aufgaben priorisieren

Das Eisenhower Prinzip ist eine Methode, die unter anderem zur Priorisierung von Aufgaben benutzt wird. Man klassifiziert die zu erledigenden Aufgaben dabei hinsichtlich Dringlichkeit und Wichtigkeit in 4 Gruppen. Desweiteren kann man das Eisenhower Prinzip auch benutzen, um seinen Schreibtisch aufzuräumen oder die Wohnung zu entrümpeln.

– jedes Stück Papier bzw. jeder Gegenstand wird dabei nur einmal in die Hand genommen und sofort einem Feld zugeordnet

– es dürfen keine weiteren Felder eingerichtet werden

Eine schöne Methode, um die 80 20 Pareto – Regel umzusetzen: Welche 20% meiner Sachen nutze ich 80% meiner Zeit? Die anderen 80% (Kleidung, Bücher…) könnte ich mit Hilfe des Vier-Quadranten-Modells eliminieren.
Ich möchte das Eisenhower Prinzip hier nur grafisch darstellen, als handliche Arbeitsanweisung.
Die Darstellung basiert auf einer Vorlage von Hierhold , die frei zum Download angeboten wird. Dort findet man überigens noch diverse andere nützliche PowerPoint-Vorlagen, für all diejenigen, die häufig mit PowerPoint arbeiten.

Hier die Folien zum Download: Eisenhower Prinzip PowerPoint

Studie: „Frauen, Geld und Macht“

Ich bin auf eine Studie vom Juni 2008 gestoßen zum Thema „Frauen und Geldanlage", die interessante Einblicke gibt, im Hinblick auf die Nutzung des Internets zur Beschaffung von Informationen zum Thema Geldanlage.
Erschreckend ist, dass offensichtlich nur wenig Nutzen aus den Informationen gezogen wird. 

Zwei Fragen stehen im Fokus:

Welche Informationen interessieren Frauen zum Thema Finanzen?
Wie möchten sie diese Informationen erhalten?

„Studie: „Frauen, Geld und Macht““ weiterlesen

Funktioniert das Pareto Prinzip wirklich?

Die Pareto 80 20 Regel – die Zauberformel für maximales Einkommen durch geringst möglichen Einsatz?

Vilfredo Pareto untersuchte die Verteilung des Volksvermögens in Italien und fand heraus, dass ca. 20% der Familien ca. 80% des Vermögens besitzen. Banken sollten sich also vornehmlich um diese 20% der Menschen kümmern und ein Großteil ihrer Auftragslage wäre gesichert (schau mal bei Wikipedia ).

Das Pareto Prinzip besagt, dass 20% des Inputs für 80% des gesamten Outputs sorgen, oder 80% der Aktiengewinne werden von 20% der Anleger gemacht. Viele Aufgaben lassen sich mit einem Mitteleinsatz von ca. 20%  zu 80% erledigen. Allerdings wirklich nur 80, nicht 90 oder 99%!

Dabei fallen mir drei Punkte auf:

Anselm Grün „Über Sex kann man besser reden als über Geld“

Pater Anselm Grün über Rendite und Moral

Seine Verluste durch die aktuelle Finanzkrise nennt er nicht, denn "über Geld kann man weniger sachlich reden als über Sexualität". Der Finanzchef der Benediktinerabtei Münsterschwarzach sprach in den letzten Tagen mit verschiedenen Zeitungen und Magazinen über Ethik bei der Geldanlage. Neben Aussagen zu einer ethisch akzeptablen Form des Geldanlegens nennt er dabei auch allgemeine, zeitlose Grundsätze.

Die derzeitige Finanzkrise zeigt mal wieder was möglich ist und was nicht. Man braucht Regeln…  „Anselm Grün „Über Sex kann man besser reden als über Geld““ weiterlesen

Persönliches Zeitmanagement – 9 wirkungsvolle Tips

Zeitmanagement – Zeit gewinnen, Zeitfresser eliminieren – Teil 1

Zeitmanagement
Um größtmögliche Freiheit zu erreichen gibt es verschiedene Stellschrauben. Geld sparen und eine planvolle Vermögensbildung, um finanzielle Freiheit zu erreichen. Zeit sparen, effektive Arbeitstechniken und Selbstorganisation, um sich persönliche Freiräume zu schaffen und Zeit zu gewinnen.

Ich möchte in bestimmten Bereichen weniger tun müssen und damit mehr erreichen und vor allem die Dinge tun, die mich näher an mein Ziel heranbringen. Effektives Handeln also, statt Geschäftigkeit. Wichtig ist, was ich tue, nicht wie ich es tue. „Persönliches Zeitmanagement – 9 wirkungsvolle Tips“ weiterlesen