zur Erinnerung: Jesse Livermore und James Keene

Trader oder Investor?

Jesse Livermore (1877 – 28. November 1940) war ein berühmter amerikanischer Investor und Wertpapieranalyst, berühmt für die Multi-Millionen Dollar Vermögen die er gemacht und wieder verloren hat. Bekannt für sein Short Selling während des Aktienmarkt Crashs 1907 und 1929. Jesse Livermore wiederum bezeichnete James R. Keene (1838 – 1913) als den “Größten von allen”. Keene machte ebenfalls viele Male ein Vermögen. Das erste mal in Kalifornien mit Minenaktien. Er wurde Präsident der San Francisco Stock Exchange. 1884 erlitt er starke Verluste im Chicago Getreidemarkt. Er setzte im Gegensatz zu Jesse Livermore nur auf die Long Seite, Buy and Hold. Er war kein Trader sondern ein Investor. Er war auch tätig als Fondmanager für Wall Street Investor William Havemeyer, J.P. Morgan und William Rockefeller.

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zur Erinnerung: Touch, Turn, Talk

So machst du an der Metaplanwand eine gute Figur

Die Situation kennt bestimmt jeder: Man steht vor einer Metaplanwand und erklärt etwas, das auf einer Karte steht. Gleichzeit versucht man irgendwie, die Karte an die Metaplanwand anzuheften. Schon kommt es zu einer unglücklichen Situation, in der man sich bereits zur Metaplanwand umdreht und nicht mehr mit den Zuhörern spricht, sondern nur noch mit der Metaplanwand. Dabei wurschtelt man auch noch hektisch an der Wand herum, um den Zettel dort anzupinnen.

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zur Erinnerung: Neoliberalismus

Neoliberalismus – die vorherrschende Ideologie unserer Zeit

Eine Zusammenstellung verschiedener Sichtweisen des Begriffs Neoliberalismus.

Neoliberalismus ist die Bezeichnung einer breiten und heterogenen theoretischen Strömung, zu der die Freiburger Schule (Ordoliberalismus) und die Chicagoer Schule, aber auch Vertreter der Österreichischen Schule wie Friedrich August von Hayek gerechnet werden, obwohl die Abgrenzung der einzelnen Schulen und die Zuordnung einzelner Personen strittig ist. Neben der wirtschaftsgeschichtlichen Bedeutung gibt es neuere Begriffsverwendungen von Neoliberalismus als politisches Konzept, Entwicklungsmodell, Ideologie und akademisches Paradigma.

Quelle: Wikipedia

In ganz allgemeiner Form lässt sich der Neoliberalismus als Oberbegriff für einen Gesellschaftsentwurf betrachten, der für Privatisierung und einen marktradikalen Kapitalismus steht. Dies drückt sich sprachlich in der ökonomisierenden Sichtweise auf sämtliche Lebensbereiche aus; diese werden nach Gesichtspunkten des Marktes und der Vermarktung, der Effizienz, Konkurrenz, der Verwertbarkeit oder der Gewinnmaximierung betrachtet. Besonders krasse Beispiele sind in den vergangenen Jahren von der sprachkritischen Aktion „Unwort des Jahres“ herausgehoben worden, wie etwa die Begriffe Humankapital, Anschlussverwendung, Langlebigkeitsrisiko, Todesfallbonus oder überkapazitäre Mitarbeiter. – Falko Schmieder

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zur Erinnerung: Es waren einmal der Dodd-Frank und der Glass-Steagall-Act

1929

Nach dem Börsencrash waren die Konten vieler US Bürger geplündert und ihre Ersparnisse der Spekulation der Banken zum Opfer gefallen. Die Wut in der Bevölkerung gegen die Finanzelite kochte hoch.

1932-1933

Das erste Gesetz des Glass-Steagall-Act wurde 1932 von Präsident Herbert Hoover erlassen und diente der Eindämmung der Deflation während der Großen Depression.

Das zweite, bedeutendere Gesetz, wurde 1933 von Präsident Franklin D. Roosevelt unterschrieben. Das nach seinen Urhebern benannte Trennbankengesetz Glass-Steagall-Act sah eine strikte Trennung des klassischen Kreditgeschäftes mit Privatkunden vom riskanten Investmentbanking vor. Das zweite Glass-Steagall-Gesetz wurde mehrfach modifiziert. Mitte der Siebziger Jahre, gerieten die Banken wegen fallender Profite immer stärker unter Druck und drängten daher auf eine Deregulierung der Finanzmärkte. Die Politik entsprach ihrem Wunsch, woraufhin der Finanzsektor in den Achtziger und Neunziger Jahren rasant anwuchs. Die Banken gewannen so immer mehr Macht und forderten ständig weitere Zugeständnisse.

1999

Präsident Clinton schafft den Glass-Steagall-Act zu Gunsten der Banken ganz ab. „zur Erinnerung: Es waren einmal der Dodd-Frank und der Glass-Steagall-Act“ weiterlesen

zur Erinnerung: Quantile, Perzentile, Median und geometrisches Mittel

Median

Der Median betsimmt die relative Position der Daten. Ordnet man die Messergebnisse der Größe nach, dann ist der Median genau der Wert in der Mitte. Ist der Median eines Tests 83, dann wissen wir, dass 50% aller anderen Ergebnisse kleiner als 83 sind und 50% größer. Der Median ist ein Beispiel für ein Perzentil (Prozentrang), das 50. Perzentil. Der Median oder Zentralwert wird vor allem dann eingesetzt, wenn man einen realistischen Durchschnitt für Werte berechnen will, die weit auseinander divergieren, also für Daten mit einer hohen Streuung.

Excel: =MEDIAN(A2:A6) „zur Erinnerung: Quantile, Perzentile, Median und geometrisches Mittel“ weiterlesen

zur Erinnerung: Sonderziehungsrechte des IWF (SZR)

Wird die Aufnahme des chinesischen Renminbi den Dollar schwächen?

Sonderziehungsrechte = Special Drawing Right (SDR)

The SDR is an international reserve asset, created by the IMF in 1969 to supplement its member countries’ official reserves. As of March 2016, 204.1 billion SDRs (equivalent to about $285 billion) had been created and allocated to members. SDRs can be exchanged for freely usable currencies. The value of the SDR is currently based on a basket of four major currencies: the U.S. dollar, euro, the Japanese yen, and pound sterling. The basket will be expanded to include the Chinese renminbi (RMB) as the fifth currency, effective October 1, 2016.

Das Factsheet des IWF zu den Sonderziehungsrechten ist leider nur auf Englisch aktuell.

Was auch immer der IWF in den SZR Korb packt, es wird keine Auswirkung auf den Reservestatus des Dollars haben. Der Reservestatus des US Dollar basiert im Wesentlichen auf

  1. geopolitischer Sicherheit
  2. politischer Sicherheit
  3. dem Ausmaß des Marktes für Anleihen und Dividendenpapiere

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zur Erinnerung: Baltic Dry Index

Der Baltic Dry Index (BDI) ist ein wichtiger Frühindikator für den Zustand der Weltwirtschaft. Und der BDI ist im freien Fall.

Baltic Dry Index

Der Baltic Dry Index spiegelt die Entwicklung der Preise für das weltweite Verschiffen von Trockenschüttgütern wider. Damit faßt er die Frachtpreise für diverse Frachtgüter zusammen und misst die Entwicklung der Frachtraten. Es geht um die großen Welthandelsrouten und um die Standard-Rohstoffe, die so verschifft werden, wie z.B. Eisenerz und Kohle. Brummt die Weltwirtschaft, werden viele Rohstoffe verschifft. Der chinesische Hunger nach Eisenerz und Kohle ist dann gewaltig, und aus Südamerika und Australien machen sich zahlreiche Massengutfrachter auf den Weg. Massenfrachtgüter wie Kohle, Zement, Getreide und Metallerze gehören mengenmäßig zu den am häufigsten transportierten Dingen auf den Weltmeeren. Mittels der Entwicklung der Frachtraten für diese, meist als Vorprodukte genutzten Güter, kann man Rückschlüsse auf die Lage der weltweiten Konjunktur ziehen. Das nun erreichte Allzeit-Tief bereitet daher Grund zur Sorge. „zur Erinnerung: Baltic Dry Index“ weiterlesen