zur Erinnerung: Die Sharpe Ratio – eine Frage des Risikomanagements

Mit welchem Risiko erkaufe ich mir eine gute Performance?

Erfolgreiche Handelssysteme haben auf den ersten Blick oft eine schlechte Trefferquote. Warum ist das so?

Sharpe Ratio
Photo: Brad & Ying

Der konsequente Gebrauch von Stop-Loss-Aufträgen kann zu einer höhere Zahl von Verlustgeschäften als von Gewinn-Trades führen. Aber nur die konsequente Anwendung von Verlustbegrenzungsstrategien schützt das Vermögen. Da es mehrere Anläufe braucht, bis sich ein Trend etabliert, wird man mit kleinen Verlusten öfter ausgestoppt. Das Vermögen wird aber durch Stopps geschützt. Man muss also nach Strategien suchen, die einen Track Rekord mit vielen kleinen Verlusten und großen Gewinnen aufweisen. Gewinne im Trend laufen zu lassen und die Stopps nachzuziehen, ist die wahre Kunst.

Wenn die Performance nicht stimmt

Die Gründe für eine schlechten Performance müssen natürlich hinterfragt werden. Eine gute Performance sollte aber nicht zulasten der Sicherheit erzwungen werden. Agiert man mit hohen Risiken, kann der Erfolg nur von kurzer Dauer sein. Man könnte besser mal nach der Sharpe Ratio fragen.
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zur Erinnerung: Thomas Stanley – The Millionaire next door

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oder: Der erste Schritt zur finanziellen Freiheit

Großer Wohlstand, sehr einfach, Wenig Wohlstand, sehr schwierig.
Es braucht Geld, um Geld zu verdienen.

Diese beiden Aussagen stammen von dem chinesischen Milliardär Li-Ka- Shing. Dabei habe ich mich mal wieder erinnert an das Buch „The Millionaire Next Door“ von Dr. Thomas Stanley und William D. Danko.
millionaire next door

Sieben Eigenschaften von reichen Leuten, die sich ein Vermögen aufgebaut haben

Die große Mehrheit der Millionäre hat keine besonderen Fähigkeiten, hat keine Rekorde gebrochen und besitzt kein Unternehmen. Sie haben gearbeitet und gespart und ihr Geld klug investiert. Jegliche Investmenttätigkeit beginnt mit dem Sparen und im Gegensatz zur Performance des Aktienmarkts ist Sparen etwas, das man vollständig kontrollieren kann.

In dem Buch „The Millionaire Next Door“ zählt Stanley sieben Gemeinsamkeiten von Leuten auf, welche erfolgreich Vermögen anhäuften:
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zur Erinnerung: Das Kurs Buchwert Verhältnis – KBV

Buchwert = Summe des bilanziellen Eigenkapitals

KBV = Börsenwert/Buchwert

KBV < 1: Die Aktie oder der Index ist unterbewertet, da die Aktien mit einem Abschlag auf den Vermögenswert gehandelt werden. Nähert sich die Kennzahl der Schwelle von 1, ist ein guter Einstiegszeitpunkt.

Dies gilt aber nicht immer:

  • Geschäftsmodell funktioniert nicht
  • kaum Umsätze
  • keine Strategie für eine Kehrtwende
  • Vorsicht bei einem Börsenwert von < 50 Millionen €

Zusätzlich könnte man auch mal einen Blick auf das KGV und die Dividendenrendite werfen.

zur Erinnerung: Grundlegende Standards von Warren Buffett

zur Auswahl geeigneter Investments

  1. eine nachhaltige Ertragskraft, die sich in einem hohen und gleichmäßigen CFROC (Cash Flow Return on Capital, also Cash Flow aus dem eingesetzten Kapital) zeigt,
    mehr als 5% sollten das in den vergangenen 3 Jahren gewesen sein
  2. eine Eigenkapitalrendite von über 10%
  3. ein Verhältnis der Verschuldung zum Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBIT) von 1,5 oder niedriger
  4. ein leicht verständliches Geschäftsmodell – keine Finanzwerte
  5. eine Dividendenrendite von mehr als 3%
  6. eine Dividendendeckung von mind. 1,5,  also 1,5 mal mehr Gewinn als Ausschüttung
  7. eine Umsatzrendite von über 10%

zur Erinnerung: Das Beta einer Aktie

Was versteht man unter dem Beta einer Aktie und wie kann man es besten einsetzen?
Das Beta einer Aktie ist die Volatilität dieser Aktie gegenüber dem Markt. Allgemein gilt die Definition, dass der Markt (also z.B. der DAX) ein Beta von 1 und Cash ein Beta von 0 hat. Gegen diese beiden „Anker“ wird nun die Volatilität einer einzelnen Aktie gemessen.

  • Beta > 1: die Aktie ist volatiler als der Marktindex
  • Beta < 1: die Aktie ist weniger volatil als der zugehörige Marktindex

Je kleiner das Beta einer Aktie ist, desto näher kommt ein Investment in diese Aktie einem Investment in Cash. Von der Volatilität her betrachtet, nicht unbedingt vom Risiko. Ein negatives Beta bedeutet, dass sich der Kurs der Aktie gegenläufig zum Gesamtmarkt entwickelt.
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zur Erinnerung: iNAV – der innere Wert eines ETF

Den Wert eines Fondsanteils errechnet man, indem man das Fondsvermögen durch die Anzahl der umlaufenden Anteilsscheine des Fonds dividiert. So erhält man den Nettoinventarwert NAV (Net Asset Value). Steigt der Wert der im Fondsvermögen enthaltenen Anlagen, erhöht sich auch das Fondsvermögen und der Nettoinventarwert.

NAV = Fondsvermögen / Anzahl der Anteilsscheine

Rücknahmepreis und Ausgabeaufschlag

Bei einem aktiv gemanagten Investmentfonds berechnet die Fondsgesellschaft das gesamte Fondsvermögen und den NAV einmal täglich, in manchen Fällen sogar nur einmal wöchentlich. Der NAV ist dann der Rücknahmepreis. Die Fondsgesellschaft stellt keinen Kauf-(Bid-) und Verkaufs-(Ask-)Kurs wie beim börslichen Wertpapierhandel, sondern sie kauft die Fondsanteile zum Rücknahmepreis zurück und addiert beim Verkauf ihren Ausgabeaufschlag hinzu. Dieser liegt bei Aktienfonds gewöhnlich zwischen 3% und 5%. Durch diese Differenz fließen ihr beim Handel mit Fondsanteilen Einnahmen zu. Dazu kommen dann noch Verwaltungs- und andere Gebühren. 

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zur Erinnerung: Trailing Stop

Trailing StopEin Trailing Stop wird automatisch nachgezogen, wenn ein Schein oder eine Aktie weiter steigt. Man kann z.B. mit einem Stoppkurs von 5% unter Kaufkurs beginnen. Immer wenn die Aktie dann einen gewissen Prozentsatz gestiegen ist, z.B. 2%, wird der Stoppkurs automatisch nachgezogen.

Ist man erstmal im Gewinn kann z.B. ein automatischer Verkauf bei einem Kursrückgang von 5% stattfinden. Und wenn der Kurs steigt, wird diese Marke mit nach oben gezogen und man lässt die Gewinne weiter laufen.
Einen solchen Trailing Stop bietet u.a. CortalConsors an.