Kategorien
Geldanlage

Geld anlegen in traditionelle Werte – eine einfache Strategie für 2009

Sind Sie auch auf der Suche nach bleibenden Werten?

Derzeit hat wohl jeder das Bedürfnis nach wertbeständigen Anlagen . Das Geld soll möglichst abseits von Börsenturbulenzen und Rezessions-Szenarien in einem sicheren Hafen liegen.

Sichere Häfen sind vor allem

Geld anlegen in traditionelle Werte 

Diese Aufteilung habe ich in einer Produktwerbung von Morgan Stanley gefunden und es gibt den Aufbau des Traditionelle Werte Fonds wieder.
Die Produktwerbung ähnelt sehr meiner Anlagestrategie, die ich für 2009 verfolge . Meine Strategie ist einfach und kostengünstig selbst umzusetzen, dafür braucht man ganz sicher keine Finanzprodukte oder Finanzberater.

Kategorien
Tagesgeld

Wie ist mein Tagesgeld durch Einlagensicherung geschützt?

Ist es sinnvoll, Tagesgeld bzw. Festgeld auf mehrere Banken zu verteilen?

Derzeit besteht das Einlagensicherungssystem deutscher Banken aus drei Säulen:

  1. der gesetzlichen Sicherung „Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH (EdB), damit sind die Einlagen eines Kunden bei der Bank zu 90%, max. 20.000 € geschützt
  2. dem freiwilligen Einlagensicherungsfond der deutschen Privatbanken (ESF)
  3. und der „Merkel-Garantie", eine Totalgarantie der Bundeskanzlerin für alle deutschen Banken, für den Fall, dass der gemeinsame Einlagensicherungsfond leer ist

Bei Insolvenz einer größeren Bank wäre es durchaus möglich, dass der Einlagensicherungsfonds schnell leer ist. Die Sicherungsgrenze pro Kunde entspricht 30% des haftenden Eigenkapitals des letzten veröffentlichten Jahresabschlusses. Das Mindesteigenkapital einer Bank liegt in Deutschland bei 5 Mio €. Damit sind pro Anleger mindestens 1,5 Mio € geschützt. (siehe auch www.Bankenverband.de )
Einklagbar sind aber weder das Merkel-Versprechen noch die Gelder des Sicherungsfonds.

Traut man dem Einlagensicherungsfond und der Merkel-Garantie nur bedingt, gibt es noch einen weiteren Grund, um sein Geld auf mehrere Banken zu verteilen. Im Fall einer Bankenpleite wird von den Behörden ein Moratorium verhängt, das 6 Wochen andauert. Das BaFin friert damit  den Zahlungsverkehr einer Bank ein, EC-Karten können in dieser Zeit nicht benutzt werden, Barabhebung sind nicht möglich. Bis anschließend der Entschädigungsfall festgestellt ist, können nochmals Wochen oder Monate vergehen. 

Abgesichert durch den ESF und die Merkel-Garantie sind derzeit Gelder (z.B. Tagesgeldkonten, Festgeld, Sparbriefe) bei folgenden Banken:

Comdirekt

CortalConsors

DAB

GE Money Bank

ING-Diba

Santander

Kategorien
Finanzielle Freiheit

Finanzieller Schutz – der erste Schritt zur finanziellen Freiheit

Rücklagen für 12 Monate

Finanzieller Schutz – eine ToDo Liste

1. Zeitraum bestimmen
2. monatliche Ausgaben ermitteln
3. Höhe der Rücklage berechnen
4. Tagesgeldkonto einrichten und SPAREN

Wie lange möchte ich abgesichert sein?

Der erste Schritt im Rahmen einer langfristigen Vermögensplanung ist, sich einen finanziellen Schutz für einen bestimmten Zeitraum zu schaffen. Damit bin ich geschützt im Fall eines plötzlichen Einkommensausfalls z.B. durch Arbeitslosigkeit. Den Zeitraum, den ich absichern möchte, muss ich natürlich entsprechend meiner Risikoneigung selbst definieren. Ich habe für mich 12 Monate gewählt. Das heisst, ich kann mir die Freiheit nehmen zu kündigen und habe dann 12 Monate Zeit, mich neu zu orientieren oder einfach ein Sabbat-Jahr zu geniessen. Die laufenden Ausgaben kann ich dabei problemlos aus meinen Ersparnissen bestreiten.

Wieviel Geld benötige ich pro Monat?

Um mir einen Überblick über meine monatlichen Ausgaben zu verschaffen genügt ein einfaches Haushaltsbuch in Excel. Damit werden alle Einnahmen und Ausgaben, die in meinem Kontoauszug auftauchen erfasst. Ich unterscheide dabei drei Kategorien

  • Einnahmen
  • fixe Ausgaben
  • variable Ausgaben

Die drei Gruppen unterteilt man dann entsprechend den eigenen Erfordernissen. Mein Haushaltsbuch in Excel sieht derzeit so aus:

Haushaltsbuch Excel monatliche Ausgaben

Excel Haushaltsbuch

Damit habe ich nach ein paar Monaten einen guten Überblick über meine durchschnittlichen monatlichen Einnahmen und Ausgaben und kann sehr genau sagen, wieviel Geld ich nun pro Monat/Halbjahr/Jahr benötige.

Anfangs ist es noch interessant, die Einnahmen und Ausgaben monatlich zu erfassen, nach spätestens einem Jahr reicht es auch, dass Haushaltsbuch alle 3 Monate zu aktualisieren (siehe auch  Zeit sparen – Aufgaben bündeln ). Dafür benötige ich nur rund 15 Minuten pro Quartal, daher benutze ich auch keine aufwendigere Software wie Quicken o.ä..

Wieviel muss ich nun konkret ansparen?

Da ich nun meine Ausgaben pro Monat genau benennen kann, ergibt sich mein Sparziel für den finanziellen Schutz wie folgt:

Rücklage = Ausgaben pro Monat x Anzahl der Monate, die ich absichern möchte

Betragen meine durchschnittlichen Ausgaben pro Monat z.B. 2000 Euro, muss ich 24.000 Euro ansparen, um 12 Monate lang abgesichert zu sein.

Wie spare ich?

Nun weiß ich also, wie hoch die Rücklage sein soll und wir kommen zum Kern der Sache: SPAREN. Da es ja eine Rücklage für Notfälle ist, muss das Geld schnell verfügbar sein. Daher nutze ich hierfür ein Tagesgeldkonto kombiniert mit Festgeldanlagen. Muss ich die Rücklage in Anspruch nehmen, brauche ich ja nicht gleich den gesamten Betrag von 24.000 Euro, sondern jeweils nur einen Betrag in Höhe meiner monatlichen Ausgaben. Daher kann ich z.B. nur 10.000 Euro auf dem Tagesgeldkonto vorhalten und die übrigen 12.000 Euro zeitlich gestaffelt in Sparbriefen mit höherer Verzinsung anlegen. Sofern das Geld schon vorhanden ist, ansonsten heißt es natürlich erstmal so viel möglich monatlich auf dem Tagesgeldkonto sparen. Wieviel im Monat zum Sparen zur Verfügung steht, kann ich gut aus meinem Haushaltsbuch-Excel-Sheet ablesen.

Für diesen ersten Schritt zur finanziellen Freiheit benötige ich keine komplizierten Geldanlage-Startegien, sondern einen guten Überblick über meine Einnahmen und Ausgaben und etwas Ausdauer beim monatlichen Sparen…

Konkret sieht meine Anlagestrategie für den finanziellen Schutz so aus: Geldanlage Tagesgeld und Sparbriefe