Inflation, Arbeitslosigkeit und Steuern

Die Staatsverschuldung von vielen großen Nationen hat heute rund 70% erreicht, die kumulativen Zinsausgaben zugeschrieben werden. Wenn die Zinssätze steigen, werden die Staatsschulden explodieren und basierend auf der Scheintheorie der Inflation, die angeblich aus einer Erhöhung der Geldmenge resultiert, werden dann die Steuern angehoben, um die existierenden Defizite zu reduzieren. Dies wird zu einer weiteren Depression führen, wenn die Deflation zunimmt. Je mehr Menschen der Regierung nicht mehr vertrauen, desto mehr horten ihren Reichtum aus Angst zu investieren.
Die EZB hat seit fast 10 Jahren quantitative Lockerungsmaßnahmen durchgeführt, ohne eine entsprechende Inflation hervorzurufen. Nur wenn die Menschen der Regierung nicht mehr vertrauen und glauben, dass die Preise steigen, werden sie die Währung jetzt ausgeben, da sie morgen weniger dafür kaufen können. Entscheidend ist immer, was die Leute morgen für möglich halten. Derzeit gibt es wenig Vertrauen in die Zukunft, so dass die Bevölkerung weniger ausgibt und mehr spart bzw. hortet. Es gibt keinen Druck, heute etwas zu kaufen, aus Angst, dass es morgen im Preis steigen wird. Solange sich die Menschen nicht sicher über die Zukunft sind, werden sie im Sparmodus bleiben. Hyperinflation entsteht erst, wenn das Vertrauen in die Regierung „Inflation, Arbeitslosigkeit und Steuern“ weiterlesen

Langweilige Aktien als Inflationsschutz

Nestle
Aktien sind derzeit sowohl bei Profis wie Versicherungen, als auch bei Privatleuten extrem unbeliebt. Das war historisch immer ein guter Einstiegszeitpunkt. Um mein Vermögen halbwegs inflationssicher zu investieren, komme ich nicht ohne Aktien aus. Mit der Beteiligung an einem Unternehmen profitiere ich

  1. von steigenden Preisen, über höhere Kurse oder über Dividenden
  2. von regelmäßigen Erträgen, anders als bei Gold
  3. von einem liquiden Handel und geringen Nebenkosten, im Gegensatz zu Immobilien.

Natürlich kommt nicht jede Aktie als Inflationsschutz infrage. Bei hoher Teuerung können nicht alle Unternehmen ihre steigenden Einkaufspreise voll weiterreichen. Man benötigt also Aktien von Firmen, die in jeder Lage eine gewisse Preissetzungsmacht behalten, weil sie ein mehr oder weniger unverzichtbares Produkt herstellen. Das sind Globalisierungsgewinner mit „Langweilige Aktien als Inflationsschutz“ weiterlesen

Gerald Loeb – Auch mit real 3% p.a. kann man reich werden

Ein Klassiker: Erfolgreich durch den Investment-Dschungel

gerald loebAuch eine Investition, die nur Erträge von 3% einbringt, wird irgendwann zu einer gewaltigen Summe. Eine Million Dollar, die man zu 3% anlegt, wird in 400 Jahren zu 136 Milliarden Dollar. Bei 5% wären es schon 299 Milliarden Dollar.

Das bedeutet aber nicht, dass es leicht ist, so Geld zu verdienen. Warum? Viele Dinge können in den vier Jahrhunderten passieren. Was ziemlich regelmäßig passiert, ist die Entwertung von Währungen.

1935 schrieb der Aktienbroker Gerald Loeb ein Buch mit dem Titel: The Battle for Investment Survival (Erfolgreich durch den Investment-Dschungel).

„Gerald Loeb – Auch mit real 3% p.a. kann man reich werden“ weiterlesen

Die Richtung des Goldpreises

Entscheidend für die Richtung des Goldpreises ist die Richtung des Dollars

  • schwacher Dollar → wirkt inflationär auf weltweite Liquidität → US-Notenbank kann theoretisch Geld ohne Ende drucken, aber kein Gold herstellen → damit ist Gold gefragt als Alternativwährung zur Leitwährung Dollar
  • Aufwertung des Dollar → Verknappung der globalen Liquidität → deflationäre Wirkung → das trifft auch den Goldpreis

Goldbesitzer können jedoch nicht durch Konkurs eines Schuldners enteignet werden. Somit bietet Gold in beiden Fällen einen gewissen Schutz. Und gegenüber Deflation gilt Inflation als das kleinere Übel.

Aber wie sagte schon Bankier Carl Fürstenberg

Inflation oder Deflation sind nur zwei Fremdwörter für Pleite.

Mehr zum Thema Gold