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zur Erinnerung: Die Sharpe Ratio – eine Frage des Risikomanagements

Mit welchem Risiko erkaufe ich mir eine gute Performance?

Erfolgreiche Handelssysteme haben auf den ersten Blick oft eine schlechte Trefferquote. Warum ist das so?

Sharpe Ratio
Photo: Brad & Ying

Der konsequente Gebrauch von Stop-Loss-Aufträgen kann zu einer höhere Zahl von Verlustgeschäften als von Gewinn-Trades führen. Aber nur die konsequente Anwendung von Verlustbegrenzungsstrategien schützt das Vermögen. Da es mehrere Anläufe braucht, bis sich ein Trend etabliert, wird man mit kleinen Verlusten öfter ausgestoppt. Das Vermögen wird aber durch Stopps geschützt. Man muss also nach Strategien suchen, die einen Track Rekord mit vielen kleinen Verlusten und großen Gewinnen aufweisen. Gewinne im Trend laufen zu lassen und die Stopps nachzuziehen, ist die wahre Kunst.

Wenn die Performance nicht stimmt

Die Gründe für eine schlechten Performance müssen natürlich hinterfragt werden. Eine gute Performance sollte aber nicht zulasten der Sicherheit erzwungen werden. Agiert man mit hohen Risiken, kann der Erfolg nur von kurzer Dauer sein. Man könnte besser mal nach der Sharpe Ratio fragen.

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Buchempfehlungen Geldanlage

Winning the Day Trading Game von Thomas Busby

3 Tips von einem erfahrenen Trader

Der eingefleischte Trader Thomas Busby liefert in seinem Buch „Winning The Day Trading Game“ drei wertvolle Tips zum Risikomanagement.

Thomas Busby

1) Kontrolliere zuerst das Risiko

D.h. einen maximalen Verlust für eine bestimmte Zeitperiode festzusetzen. Für einen Daytrader könnten das 2% Verlust pro Tag sein. Wenn dieser Wert erreicht wird, handelt man an diesem Tag nicht mehr. Für eine Woche könnte die Grenze bei 5% liegen. Für längerfristige Trader vielleicht bei 10 bis 15% im Monat. Die genaue Prozentzahl ist dabei gar nicht so wichtig. Eine Verlustgrenze ist vor allem dann wichtig, wenn man mit dem Traden beginnt oder eine neue Strategie ausprobiert.