Kategorien
Tagesgeld

Gilt die Einlagensicherung pro Person und Bank?

Vertrauen in Banken und Finanzinstitutionen ist die Grundvoraussetzung für ein stabiles Finanzsystem. Ist das Vertrauen zerstört, kann es dazu kommen, dass  Kunden die Bank „stürmen“, um sich ihre Einlagen bar auszahlen zu lassen. Einen solchen „bank run“ soll die Einlagensicherung verhindern und damit Finanzstabilität sicherstellen.

Einlagensicherung

Aber auch die vergleichsweise hochwertige Einlagensicherung in Deutschland hat so ihre Tücken. Der Kunde hat bei privaten Einlagensicherungssystemen generell keinen Rechtsanspruch auf eine Entschädigung.

Kategorien
Tagesgeld

Geldanlage – Tagesgeld und Sparbriefe bei der Santander Bank

Was ist eigentlich ein Tagesgeldkonto?

Meine Anlagestrategie für den finanziellen Schutz ist eine Kombination aus Tagesgeldkonto und Sparbriefen bei der Santander Consumer Bank. Ein Tagesgeldkonto weist folgende Merkmale auf:

  1. Ein verzinstes Konto
  2. Keine Kündigungsfristen
  3. Änderungen des Zinssatzes durch die Bank sind jederzeit möglich
  4. Das Geld ist täglich verfügbar
  5. Überweisungen sind nur auf ein Referenzkonto möglich
  6. Zinszahlung kann monatlich, quartalsweise, halbjährlich oder jährlich erfolgen
  7. der Zinssatz ist deutlich höher als beim Sparbuch
  8. wird häufig nur als Online-Konto angeboten
  9. es gibt eine Einlagensicherung

Was ist ein Sparbrief?

Der Sparbrief ist ein festverzinsliches Anlageprodukt mit fester Laufzeit und festem Zinssatz. Sind können spesenfrei erworben werden.

Meine Aufteilung sieht am 14.11.2008 wie folgt aus:

Santander Consumer Bank    
         
Tagesgeld        
 

Betrag

Zins

Zinszahlung

 
 

5.000,00

3,60%

monatlich

 
         
Sparbriefe        

Fälligkeit

Anlagebetrag

Zins

Laufzeit

Zinsertrag

18.02.2009

5.000,00

4,50%

12 Monate

112,50

21.04.2009

2.500,00

5%

12 Monate

125,00

27.04.2009

5.000,00

5%

6 Monate

125,00

02.05.2009

5.000,00

5%

12 Monate

250,00

29.07.2009

5.000,00

5,05%

12 Monate

252,50

26.09.2009

5.000,00

5,35%

12 Monate

267,50

Summe

27.500,00

 

 

1.132,50

In diesem Sinne – Cash is King

Kategorien
Finanzielle Freiheit

Finanzieller Schutz – der erste Schritt zur finanziellen Freiheit

Rücklagen für 12 Monate

Finanzieller Schutz – eine ToDo Liste

1. Zeitraum bestimmen
2. monatliche Ausgaben ermitteln
3. Höhe der Rücklage berechnen
4. Tagesgeldkonto einrichten und SPAREN

Wie lange möchte ich abgesichert sein?

Der erste Schritt im Rahmen einer langfristigen Vermögensplanung ist, sich einen finanziellen Schutz für einen bestimmten Zeitraum zu schaffen. Damit bin ich geschützt im Fall eines plötzlichen Einkommensausfalls z.B. durch Arbeitslosigkeit. Den Zeitraum, den ich absichern möchte, muss ich natürlich entsprechend meiner Risikoneigung selbst definieren. Ich habe für mich 12 Monate gewählt. Das heisst, ich kann mir die Freiheit nehmen zu kündigen und habe dann 12 Monate Zeit, mich neu zu orientieren oder einfach ein Sabbat-Jahr zu geniessen. Die laufenden Ausgaben kann ich dabei problemlos aus meinen Ersparnissen bestreiten.

Wieviel Geld benötige ich pro Monat?

Um mir einen Überblick über meine monatlichen Ausgaben zu verschaffen genügt ein einfaches Haushaltsbuch in Excel. Damit werden alle Einnahmen und Ausgaben, die in meinem Kontoauszug auftauchen erfasst. Ich unterscheide dabei drei Kategorien

  • Einnahmen
  • fixe Ausgaben
  • variable Ausgaben

Die drei Gruppen unterteilt man dann entsprechend den eigenen Erfordernissen. Mein Haushaltsbuch in Excel sieht derzeit so aus:

Haushaltsbuch Excel monatliche Ausgaben

Excel Haushaltsbuch

Damit habe ich nach ein paar Monaten einen guten Überblick über meine durchschnittlichen monatlichen Einnahmen und Ausgaben und kann sehr genau sagen, wieviel Geld ich nun pro Monat/Halbjahr/Jahr benötige.

Anfangs ist es noch interessant, die Einnahmen und Ausgaben monatlich zu erfassen, nach spätestens einem Jahr reicht es auch, dass Haushaltsbuch alle 3 Monate zu aktualisieren (siehe auch  Zeit sparen – Aufgaben bündeln ). Dafür benötige ich nur rund 15 Minuten pro Quartal, daher benutze ich auch keine aufwendigere Software wie Quicken o.ä..

Wieviel muss ich nun konkret ansparen?

Da ich nun meine Ausgaben pro Monat genau benennen kann, ergibt sich mein Sparziel für den finanziellen Schutz wie folgt:

Rücklage = Ausgaben pro Monat x Anzahl der Monate, die ich absichern möchte

Betragen meine durchschnittlichen Ausgaben pro Monat z.B. 2000 Euro, muss ich 24.000 Euro ansparen, um 12 Monate lang abgesichert zu sein.

Wie spare ich?

Nun weiß ich also, wie hoch die Rücklage sein soll und wir kommen zum Kern der Sache: SPAREN. Da es ja eine Rücklage für Notfälle ist, muss das Geld schnell verfügbar sein. Daher nutze ich hierfür ein Tagesgeldkonto kombiniert mit Festgeldanlagen. Muss ich die Rücklage in Anspruch nehmen, brauche ich ja nicht gleich den gesamten Betrag von 24.000 Euro, sondern jeweils nur einen Betrag in Höhe meiner monatlichen Ausgaben. Daher kann ich z.B. nur 10.000 Euro auf dem Tagesgeldkonto vorhalten und die übrigen 12.000 Euro zeitlich gestaffelt in Sparbriefen mit höherer Verzinsung anlegen. Sofern das Geld schon vorhanden ist, ansonsten heißt es natürlich erstmal so viel möglich monatlich auf dem Tagesgeldkonto sparen. Wieviel im Monat zum Sparen zur Verfügung steht, kann ich gut aus meinem Haushaltsbuch-Excel-Sheet ablesen.

Für diesen ersten Schritt zur finanziellen Freiheit benötige ich keine komplizierten Geldanlage-Startegien, sondern einen guten Überblick über meine Einnahmen und Ausgaben und etwas Ausdauer beim monatlichen Sparen…

Konkret sieht meine Anlagestrategie für den finanziellen Schutz so aus: Geldanlage Tagesgeld und Sparbriefe