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Risikomanagement – der wichtigste Teil der Handelsstrategie?

Risiko- und Moneymanagement

Eine erforlgreiche Handelsstrategie besteht nicht nur aus Ein- und Ausstiegssignalen, sondern muss auch die folgenden Fragen beantworten können:

Wieviel Kapital kann ich insgesamt einsetzen?
Wieviel davon möchte ich riskieren?
Wann benötige ich das Geld wieder?

Erst die Definition verschiedener Risikoparameter macht es mir möglich, eine sinnvolle Positionsgröße zu bestimmen und mein Kapital vor unkalkulierbaren Risiken und Verlusten zu schützen. Risiko- und Moneymanagement sollten damit die Grundlage für jede Handelsentscheidung sein.

Die persönlichen Präferenzen

Zunächsteinmal die Frage nach dem Gesamtverlust. Welchen Gesamtverlust kann ich akzeptieren? Wenn dieser erreicht ist, sollte der Börsenhandel erstmal eingestellt und die Handelsstrategie überprüft werden. Hierbei sollte man immer berücksichtigen, wieviel Geld man zurückgewinnen muss, um wieder den Break Even zu erreichen. Bei einem Verlust von 10% muss ich immerhin 11% Gewinn erzielen, bei 50% Verlust benötige ich schon einen Gewinn von stolzen 100%, um mein Ausgangskapital wieder zurückzubekommen.

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zur Erinnerung: Stoppkurs

Ein Stoppkurs („Stopp Buy“ oder „Stopp Loss“) wird generell durch eine Kursstellung mit Umsatz ausgelöst. Dann wird zum nächsten Kurs NACH Erreichen des Stoppkurses verkauft (bei einem „Stopp Loss“) oder gekauft (bei einem „Stopp Buy“). Es wird also nicht genau dann verkauft, wenn der Stoppkurs das erste Mal erreicht wird, sondern zum nächsten Kurs.

Stoppkurs- ein Beispiel

Stoppkurs 98 und Kursstellung der Aktie 100 – 94 – 92
Damit erhält man einen Verkaufskurs von 92 Euro. Die 94 sind der erste Kurs auf oder unter Stoppkurs, der Verkaufsauftrag wird aktiviert, zum nächsten Kurs wird verkauft, das sind 92.

Euwax

An der Euwax wird für eine Order An- und Vekaufskurs des Emittenten abgeglichen. Im Fall eines „Stopp Loss“ gilt: Sobald der Geld-Kurs des Emittenten die Höhe des Stoppkurses erreicht, erhält der für diesen Schein zuständige Händler eine Mitteilung. Im Fall des „Stopp Buy“ ist der Brief-Kurs relevant. Nun müsste der Händler eigentlich einen Umsatz auf oder unter Stoppkurs abwarten, um dann die Position zur nächsten Kursstellung zu verkaufen. Doch bis dahin kann der Kurs weiter gefallen oder auch gestiegen sein. Außerdem gibt es Zertifikate, bei denen es tagelang überhaupt keine Umsätze gibt. In diesem Fall springt der Makler ein. Er kauft per Selbsteintritt genau einen Schein, damit ein Umsatz zustande kommt. Dieser Umsatz wird mit dem Buchstaben „C“ bezeichnet. (Wenn man an der Euwax einen Umsatz mit der Stückzahl „1″ und dem Zusatz „C“ sieht, dann ist das ein Makler gewesen, der sichergestellt hat, dass ein Stoppkurs zeitnah ausgeführt wurde.) Der Umsatz ist dann da, zum nächsten Kurs wird verkauft. Und da dies fast zeitgleich vonstatten geht, kann so meist ziemlich genau zum Stoppkurs ausgeführt werden.