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Risikomanagement – der wichtigste Teil der Handelsstrategie?

Risiko- und Moneymanagement

Eine erforlgreiche Handelsstrategie besteht nicht nur aus Ein- und Ausstiegssignalen, sondern muss auch die folgenden Fragen beantworten können:

Wieviel Kapital kann ich insgesamt einsetzen?
Wieviel davon möchte ich riskieren?
Wann benötige ich das Geld wieder?

Erst die Definition verschiedener Risikoparameter macht es mir möglich, eine sinnvolle Positionsgröße zu bestimmen und mein Kapital vor unkalkulierbaren Risiken und Verlusten zu schützen. Risiko- und Moneymanagement sollten damit die Grundlage für jede Handelsentscheidung sein.

Die persönlichen Präferenzen

Zunächsteinmal die Frage nach dem Gesamtverlust. Welchen Gesamtverlust kann ich akzeptieren? Wenn dieser erreicht ist, sollte der Börsenhandel erstmal eingestellt und die Handelsstrategie überprüft werden. Hierbei sollte man immer berücksichtigen, wieviel Geld man zurückgewinnen muss, um wieder den Break Even zu erreichen. Bei einem Verlust von 10% muss ich immerhin 11% Gewinn erzielen, bei 50% Verlust benötige ich schon einen Gewinn von stolzen 100%, um mein Ausgangskapital wieder zurückzubekommen.

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zur Erinnerung: Das Beta einer Aktie

Was versteht man unter dem Beta einer Aktie und wie kann man es besten einsetzen?
Das Beta einer Aktie ist die Volatilität dieser Aktie gegenüber dem Markt. Allgemein gilt die Definition, dass der Markt (also z.B. der DAX) ein Beta von 1 und Cash ein Beta von 0 hat. Gegen diese beiden „Anker“ wird nun die Volatilität einer einzelnen Aktie gemessen.

  • Beta > 1: die Aktie ist volatiler als der Marktindex
  • Beta < 1: die Aktie ist weniger volatil als der zugehörige Marktindex

Je kleiner das Beta einer Aktie ist, desto näher kommt ein Investment in diese Aktie einem Investment in Cash. Von der Volatilität her betrachtet, nicht unbedingt vom Risiko. Ein negatives Beta bedeutet, dass sich der Kurs der Aktie gegenläufig zum Gesamtmarkt entwickelt.