Keine Investment Zauberformel – John C. Bogle

Ein Buch über Index Investing vom Begründer der Vanguard Fonds

Keine Investment Zauberformel

Ein kleines kompaktes Buch zum Thema Index Investing, was aus dem deutschen Titel so nicht unbedingt hervorgeht. Etwas treffender ist da der Titel der Originalausgabe The Little Book of Index Investing: The Only Way to Guarantee Your Fair Share of Financial Market Returns (Little Book Big Profits).

John Bogle wendet sich darin an die breite Schicht der Amateuranleger mit einer einfachen Botschaft:

Gehen Sie einfach mit ihrem gesunden Menschenverstand an die Aufgabe heran: spielen Sie das Gewinnerspiel, indem Sie Unternehmen kaufen, spielen Sie nicht das Verliererspiel indem Sie versuchen, den Markt zu schlagen.

Seine Paradigmen des Indexing lauten dabei

  • langfristige Geldanlage
  • breitmöglichste Diversifizierung
  • minimale Kosten
  • die Anleger bekommen garantiert den vollen, ihnen zustehenden Anteil am Marktertrag

Es ist schon schlimm genug, dass man das Marktrisiko eingehen muss. Nur ein Narr nimmt das zusätzliche Risiko auf sich, dass er noch mehr Schaden anrichtet, indem er seinen Sparstrumpf nicht richtig diversifiziert. Umgehen Sie dieses Problem – kaufen Sie einen gut geführten Indexfonds und besitzen Sie den gesamten Markt. – William Bernstein, Autor von The four pillars of investing

Am Ende des Buches präsentiert John Bogle dann die Antwort auf die spannende Frage: Was soll ich jetzt machen? „Keine Investment Zauberformel – John C. Bogle“ weiterlesen

Sparen – aber richtig!

Sparen aber richtig
(Photo: Ollie Crafoord)

Nachdem ich kürzlich in dem Beitrag 9 einfache Regeln der Geldanlage meine grundlegenden Regeln der Geldanlage beschrieben habe, ist mir ein PDF der AGI in die Hände gefallen mit dem Titel Sparen – aber richtig! Es liefert interessante Tips zur optimalen Portfolio-Struktur und zur Definition der eigenen Grenzen bei der Geldanlage, also eine gute Ergänzung zu den 9 Grundregeln – auch wenn es eigentlich dazu dient, Zielfonds anzupreisen.

    Inhaltsübersicht
  • Die Zeit heilt alle Wunden
  • Was du heute kannst besorgen, …
  • Strategie vor Timing
  • Unterscheide in ein Kern- und ein Meinungsportfolio
  • Niemals alle Eier in einen Korb legen
  • Die Aktienquote bestimmen
  • Faustregel: 100 – x
  • Das Leben als Zahlungsstrom
  • Es lauern auch Fallen
  • Das Sparverhalten der Deutschen ist sehr fokussiert auf  deutsche Aktien – gut, das wird die meisten von euch wohl nicht überraschen. Deutsche Aktien machen jedoch nur 3% des weltweiten Anlagekuchens aus, trotzdem konzentrieren sich 21 % der in Aktienfonds liegenden Gelder auf sie. Das ist eine deutliche Übergewichtung gegenüber ihrer eigentlichen Bedeutung in der Welt, die Diversifizierung ist damit offenkundig sehr gering. 

    Diese 5 Regeln helfen beim Vermögensaufbau

     

    Regel Nr. 1: Die Zeit heilt alle Wunden

    Wer über lange Zeit anlegt, kann Schwankungen am Aktienmarkt gut verkraften und am Ende dürfte eine ansehnliche Rendite auf ihn warten. 

    „Sparen – aber richtig!“ weiterlesen

    Mein Investment Portfolio im Januar

    Hier ein Snapshot meines Investment-Portfolios Anfang Januar 2009

    Seit November habe ich keine Veränderungen im Depot vorgenommen. Neuanlagen erfolgten ausschließlich in Form von Tagesgeld. Nach wie vor gilt die Devise Cash is King!

    Investment Portfolio Januar 2009
    Investment Portfolio Januar 2009

    Warren Buffett – Die Entstehung seines Value Investment Ansatzes

    Warren Buffett’s Ansatz des Value Investment ist eine Synthese verschiedener Investment-Ansätze

    Buffettissmo
    Robert Hagstrom beschreibt in seinem Buch „Buffettissimo“ zunächst wie Warren Buffett seine eigene Anlagestrategie unter dem Einfluss verschiedener Finanz-Genies entwickelt hat. Die drei Vordenker sind Benjamin Graham, Philip Fisher und Charlie Munger. Hier die Punkte, die ich am interessantesten finde:

    Benjamin Graham „Warren Buffett – Die Entstehung seines Value Investment Ansatzes“ weiterlesen

    Das Investment Portfolio im November

    Hier ein Snapshot meiner aktuellen Vermögensverteilung

    Die alte Faustformel, Aktienanteil in % = 100-Alter, wäre in meinem Fall 65%, erfüllt sich nicht ganz…

    Zum Vergleich noch zwei „effiziente“ Portfolios, die ich kürzlich in einer Anzeige! der HypoVereinsbank gesehen habe.

    effizient diversifiziertes Geldmarktportfolio

    Termingeld 6 Monate 10%
    Termingeld 12 Monate 10%
    Währungs-gekoppeltes Festgeld 10%
    Girokonto 20%
    steueroptimierte Geldmarktfonds 30%
    variabel verzinsliche Wertpapiere 20%

    effizientes Kapitalmarktportfolio

    kurze Renten 10%
    Geldmarkt 10%
    Aktien Europa 10%
    Rohstoffe 15%
    Währung 30%
    Unternehmens-anleihen 25%

    • Ziel: Renditechancen erhöhen, ohne das Risiko zu erhöhen, da sich die enthaltenen Wertpapiere weitgehend unabhängig voneinader entwickeln
    • Geldmarktportfolio: hier steht Substanzerhaltung im Vordergrund, Nachsteuer-Rendite von >4% soll möglich sein
    • je präziser man bestimmen kann, wie lange man auf Liquidität verzichten kann, desto höher die Rendite des Portfolios
    • längere Zeit nicht benötigtes Geld ist besser am Kapitalmarkt aufgehoben