Kategorien
Projektmanagement

Six Sigma

Sigma ist eine statistische Messgröße, welche die Fähigkeit eines Prozesses widerspiegelt. Six Sigma eine Methode des Qualitätsmanagements und ein Qualitätsziel.

  • Von Motorola entwickelt Mitte der 80er
  • Sieht die Prozesse mit den Augen des Kunden
  • Ziel: Fehler auf nahezu 0 zu reduzieren (3,4 Defects Per Million Opportunities DPMO)

Folgt dem DMAIC Ansatz, um einen bestimmten Prozess zu messen und zu verbessern. Dabei kommen diverse bekannte Techniken des Qualitätsmanagements zum Einsatz.

  • Define
  • Measure
  • Analyze
  • Improve
  • Control

Berechnung der DPMO

Einige Definitionen zur Berechnung der DPMO

  • Unit: das fertige Produkt, das an den Kunden geliefert wird
  • Defect: ein Fehler der dazu führt, dass die Erwartungen des Kunden nicht erfüllt werden
  • Defect Opportunity: Anzahl der möglichen Fehler, die im Prozessablauf auftreten können; entscheidend sind hier die Fehler, die für den Kunden wichtig sind
  • Defective: eine Unit, mit einem oder mehreren Fehlern

Die DPMO berechnet man anhand folgender Formel

DPMO = 1.000.000  x  (D / N x O)

D = Anzahl der Fehler
N = Anzahl der Produkte
O = Anzahl der möglichen Fehler

An einem „Sigma conversion Table“ lässt sich dann der Sigma-Level ablesen. Je größer die Zahl der Fehler-Möglichkeiten gewählt wird, desto besser ist der Sigma Level.

Ein praktisches Beispiel

3,8 Sigma = 99% fehlerfrei, das entspricht z.B. 20.000 verlorene Briefsendungen pro Stunde
6 Sigma = 99,99966% fehlerfrei, das entspricht 7 verlorene Briefsendungen pro Stunde

Übersicht der verschiedenen Sigma-Level mit den zugehörigen DPMO-Zahlen und Quoten fehlerfreier Produkte (Prozessfähigkeit)

Sigma Level DPMO Prozessfähigkeit
1 Sigma
2 Sigma
3 Sigma
4 Sigma
5 Sigma
6 Sigma
690.000
308.537
66.807
6.210
233
3,4
31%
69,2%
93,32%
99,379%
99,977%
99,99966%

Im Rahmen eines Six Sigma Projekts kann es jedoch günstiger sein, die Anzahl möglicher Fehler zu reduzieren, um einen guten Vergleich des alten und neuen Prozesses zu gewährleisten. Einige Prozessschritte kommen im neu entworfenen Prozess womöglich nicht mehr vor und man will ja nicht Äpfel und Birnen vergleichen.

Kategorien
Buchempfehlungen Geldanlage

BUFFETTissimo! 12 Erfolgsprinzipien für die Börse von Warren Buffett

Warum ignoriert(e) die Wall Street Warren Buffett?

Buffettissmo
Allgemein kann man sagen, dass sich Fortschritte in der Wissenschaft nicht allmählich einstellen, sondern z.B. durch eine Krise ausgelöst werden. Anleger haben sich an eine bestimmte Strategie der Geldanlage gewöhnt, die schnelle Gewinne verspricht. Diese wollen sie nicht ändern, schon gar nicht, wenn man dann länger auf Erträge warten muss.

Bisher ist Warren Buffett ein sogenanntes „5 Sigma Ereignis“: Sein Erfolg ist so ungewöhnlich, dass er sich nur selten einstellt und nur zufällig nachgeahmt werden kann.

Das Buch dreht sich um die bekannte Maxime von Warren Buffett:
Der wirtschaftliche Erfolg eines Unternehmens wird aufgrund geschäftlicher Fundamentaldaten beurteilt, nicht aufgrund kurzfristiger Kursentwicklungen. Also

  1. Eigenkapitalrendite
  2. Verschuldungsgrad
  3. Investitionsbedarf
  4. Zuwachs im Barergebnis

Das Buch bietet geballtes Wissen zu den Investment-Theorien, die Warren Buffett maßgeblich beeinflusst haben und ist gleichzeitig sehr gut zu lesen. Um daraus jedoch einen Nutzen für die eigenen Prinzipien der Geldanlage zu ziehen ist es schon notwendig, intensiv mit dem Buch zu arbeiten.
Ich werde mich zunächst auf einige Kennzahlen beschränken, die Warren Buffett zur Bewertung von Investments empfiehlt und diese dann mal anhand geplanter Investments durchspielen.