Thomas Vittner – Das Trading Tagebuch

So funktioniert echtes Trading in der Praxis

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Zum Mitnehmen: Das ist meine Liste der Kernaussagen die ich beim Lesen des Buches notiert habe. Sie enthält sowohl Zitate aus dem Buch als auch meine eigenen Gedanken.

Wer nichts weiß, muss alles glauben

  • Welche übergeordneten Trading-Strategien existieren und worauf spricht Ihr gewünschter Zielmarkt besser an? Eine gute Strategie funktioniert nicht in jedem Markt.
  • Bei einem Zeitausstieg wird ein Trade nach einer bestimmten Anzahl von Tagen beendet. Dies kann zur Eröffnung geschehen oder zum Börsenschluss.
  • Quantitative Handelsansätze: die Regeln bauen auf historischen Fakten auf und die Strategie wurde mittels Backtesting entwickelt.

  • Die vorgestellten Handelsmodelle basieren auf End-of-Day Daten. Daten importieren kann man z.B. aus Yahoo Finance, Google, MSN, Bloomberg oder “Historical stock prices” googeln für weitere Quellen.
  • Sell in May and go away – ein Mythos?
  • In den USA gibt es Tage, an denen der Handel verkürzt ist.
  • Signale: “Alert Time”, “QTY”
  • Signale werden nicht hinterfragt.
  • Wieviel Trades pro Strategie pro Tag? Signalpriorität
  • Ein Quartalsbericht zerstört die üblichen Muster, die bei Aktien auftreten, die Performance wird dabei leicht besser.
  • Kurs, Stück, Positionsgröße

Oscar Wilde – Am Ende wird alles gut, und wenn es noch nicht gut ist, dann ist es noch nicht das Ende.

  • Risikomanagement
  • Maximum Adverse Excursion (MAE): Wie weit läuft ein Trade nach dem Einstieg ins Minus. Kann genutzt werden für die Optimierung von Limit Entries und verrät uns den optimalen Ausstiegszeitpunkt, wenn sich der Trade gegen uns entwickelt.
  • Maximum Favorable Excursion (MaxFE): Wie weit der Trade während der Haltedauer in den Gewinn läuft.
  • Minimum Favorable Excursion (MinFE): Wie weit ist ein Trade in den Gewinn gelaufen, auch wenn er kein Gewinner war.
  • Der Investitionsgrad darf nicht zu hoch und nicht zu niedrig sein.
  • Ein System muss häufig getradet werden, sonst kann der statistische Vorteil nicht greifen. Es ist wichtig, dem System Zeit zu geben.
  • Die Trefferquote spielt keine Rolle bei der Beurteilung der Güte eines Handelssystems.
  • An US amerikanischen Börsen werden die Gebühren pro Stück gehandelte Aktie berechnet und nicht vom gesamten Handelsvolumen, je niedriger eine Aktie notiert, desto teurer der Kauf.
  • Broker Gebühren haben einen wesentlichen Einfluß auf die Performance.
  • Immer wenn man denkt, dass man sich von den Märkten fernhalten sollte, ist genau das Gegenteil korrekt.
  • Oft sind die Jahre mit dem höchsten Drawdown die Jahre mit der höchsten Performance.
  • Ein einzelnes Trading System muss stark schwankende Renditen produzieren, denn eine Strategie deckt immer nur eine gewisse Bandbreite der Gesamtfunktionsweise des Marktes ab.
  • Man braucht sich nur an einfache Regeln halten, die man konsequent umsetzt.
  • Position Priority, um aus vielen Signalen auszuwählen.
  • Maximaler Drawdown im Verhältnis zur durchschn. Jahresrendite = MAR Ratio, sollte > 1,5 sein.
  • Max Drawdown und Longest Drawdown
  • Performance vs. Drawdown
  • Bei Quartalsdividenden halten sich die Kurssprünge in Grenzen.
  • Positionen werden sofort aufgefüllt.
  • Öffnungszeit US Börsen: 15.30h bis 22h
  • Ein Stopp wird , sobald der Kurs erreicht wird, zu einem unlimitierten Verkaufsauftrag umgewandelt.
  • Argumente gegen Stopps: Slippage, Gaps
  • Stopps verschlechtern die Performance bei End of Day Swingtrade Modellen.
  • Gewinne einstecken und Verluste zeitlich begrenzt laufen lassen? Nicht bei allen Modellen.
  • CRV immer maximieren?
  • Selbst zusammengestelltes Portfolio
  • Aktien nicht ins Portfolio aufnehmen z.B. wegen: geringer Notierung, Gerüchten über eine Übernahme, kurzer Kurshistorie.
  • Finviz Stock Screener: Aktienkörbe zusammenstellen und in Backtesting Software importieren.
  • Nicht zu viel Handarbeit (Curve Fitting) einfließen lassen.
  • Indikator = Zeiger
  • Eintreten in den Extrembereich, sich Aufhalten des Indikators im Extrembereich und Austreten des Indikators aus dem Extrembereich
  • “Sich Aufhalten in” besteht wiederum aus mehreren Kriterien, einen Tag drin, x Tage drin.
  • Die Exposure geht zurück, wenn man als Kriterium statt einem zwei oder drei Tage als Signalgeber wählt.
  • Zustand bringt oft bessere Ergebnisse als das reine Kreuzen als Signal.
  • Chart Muster erkennen und im System abbilden.
  • Charts von den Aktien anschauen, die Alarme generieren und verstehen, wie die Strategie charttechnisch arbeitet.
  • Zaudern: zurückgehaltene Trades können auf Kosten der Performance gehen.
  • Zurückhaltung bei Long Trades ist der falsche Weg, da Aktien auf steigende Kurse immer besser ansprechen als auf fallende.
  • Gesetz der großen Zahl: Trader handeln einen statistischen Effekt und der kann erst greifen, wenn man viele Versuche ausführt.
  • Stabilität des Systems: stabile Indikatoren vor performanten.
  • Aus Gründen der Stabilität mehrere Handelsansätze zu einem Systemportfolio zusammen fügen, möglichst unkorrelierte Strategien.

System of Systems

  • Festlegen, wie viel Geld den einzelnen Strategien zugeordnet wird, wie viele Positionen pro Modell und wie werden die Modelle untereinander priorisiert.
  • Positionsgröße 12,4% bei 100.000 und 8 Positionen.
  • Mit kleineren Positionen schützt man sich besser vor dem Einzelaktien-Verlustrisiko.
  • Durch Backtesting weiß man, was in der Vergangenheit funktioniert hat und mit hoher Wahrscheinlichkeit auch künftig funktioniert
  • Ich mache es ordentlich, ich lasse es bleiben, oder ich suche mir jemanden, der es ordentlich macht.
  • Trefferquote > 50% nicht notwendig, es kommt auch auf den Return an.
  • Zinseszinseffekt bei 10-15 Jahren nicht signifikant?

Tools

  • Backtesting Software: Wealth Lab
  • Broker: Interactive Brokers IB
  • Monitoring: Track Record Software Trading Diary Pro.

Links

  • Vittnerpartner.com
  • Tradingdiarypro.com
  • Quellen für Börsenfeiertage: finanzen.net/feiertage, nyx.com/en/holidays-and-hours/nyse
  • Datum der Quartalsberichte: earnings.com/highlight.asp?client=cb, finviz.com/screener.ashx, yahoo.com/research/earncal/today.html (Favoriten für Quartalsergebnisse anlegen)
  • Dividendenübersicht: Reuters.com (Pay, Record, ex Date, Declaration)

Literaturhinweise

  • Ernie Chan: Quantitative Trading 2008
  • Barry Johnson: Algorithmic Trading and DMA 2010
  • Jeffrey Katz: Encyclopedia of Trading Strategies 2000
  • Robert Pardo: The Evaluation and Optimization of Trading Strategies 2008
  • Ganapathy Vidyamurthy: Pairs Trading 2004
  • Benjamin van Vliet: Building automated trading Systems 2007

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