5 Why Baumdiagramm – Fragen Sie mindestens 5 mal nach dem Warum!

5 Why – die Frage-Methode, mit der man Ursache und Wirkung eines bestimmten Problems untersuchen kann

5 Why Baumdiagramm

  • eine sehr einfache Methode, um die Ursache eines Problems herauszufinden
  • gut anzuwenden z.B. in Brainstorming Sessions mit wenigen Personen
  • mit dieser Methode dringt man unter die zunächst offensichlichen Gründe für ein Problem
  • ermöglicht eine objektive Analyse, da es in der Natur des Menschen liegt, einen Sündenbock zu suchen, obwohl in der Realität >
    80% der Probleme durch andere Faktoren wie Systeme, Prozesse usw. verursacht werden

5 Why – How to

  1. schreiben Sie das Problem auf und führen Sie ein Brainstorming durch, um mögliche Gründe für das Auftreten des Problems zu benennen
  2. dringen Sie tiefer indem Sie immer wieder nach dem Warum fragen und erweitern Sie das Baumdiagramm solange weiter nach rechts, bis Sie das Gefühl haben, die Wurzel des Problems gefunden zu haben, das Baumdiagramm kann z.B. mit XMind erstellt werden
  3. verifizieren Sie die im Brainstorming identifizierten Problemursachen durch weiteregehende Datenanalyse
  4. konzentrieren Sie sich bei Ihren Verbesserungen auf die Punkte, die einen wesentlichen Einfluss auf das Endergebnis haben (nutzen Sie die Pareto Analyse)






Don’t stop at the surface, look for the root of the problem.

Lust, mehr zu lesen?




Mehr zum Thema

2 Antworten auf „5 Why Baumdiagramm – Fragen Sie mindestens 5 mal nach dem Warum!“

  1. Hallo Andrea,

    interessanter Ansatz, den ich auch gerne verfolge. Allerdings denke es gibt auch noch eine gute Erweiterung dazu.

    Denn ich sehe das so:

    Warum – Fragen führen in die Vergangenheit und zu ebend den Problemen

    Wie – Fragen sind lösungsorientiert und sollten somit die Lösungsansätze für Probleme finden.

    Viele Grüße

    René

  2. Stimmt. Wenn du die Six Sigma Methodik zugrunde legst, so sind das dort ja zwei Schritte. Zunächst suche ich nach den root causes mit Hilfe der Warum-Fragen und im nächsten Schritt versuche ich dann Lösungen dafür zu finden, z.B. mittels Brainstorming, impact/effort-Matrix usw.
    Viele Grüße von Andrea

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.